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TAUNUSSTEINER
GESCHICHTEN

Für einen guten Start ins Leben

... sorgt Edda Ehrler. Sie ist Hebamme aus Taunusstein. Gemeinsam mit fünf weiteren Kolleginnen in der Stadt begleitet sie unzählige Taunussteiner Familien vor und nach der Geburt eines Kindes. Die 40-Jährige ist Expertin in der Wochenbettbetreuung aber auch als Ausbilderin und Prüferin unterwegs. Nach 15 Berufsjahren kennt sie sämtliche Höhen und Tiefen in ihrem Arbeitsalltag: „Wir sind schlichtweg zu wenige, die diesen wichtigen Beruf ausüben“, sagt sie im Gespräch mit mir.


Wie kann man hier Abhilfe schaffen, will ich wissen. „Die Idee einer Niederlassungspauschale ist nur ein kleiner Anreiz für neue Kolleginnen“, sagt Edda Ehrler. Hilfe bei der Wohnungssuche, einen „Dienstausweis, mit dem kostenfrei überall im Stadtgebiet geparkt werden kann, Unterstützung bei der Schulanmeldung und Betreuung der eigenen Kinder – das alles seien wertvolle Anreize, um die unverzichtbare Arbeit von Hebammen zu unterstützen und eine Betreuung von Müttern und ihren Neugeborenen flächendeckend in Deutschland und hier bei uns in Taunusstein gewährleisten zu können.


Es ist leider immer noch Alltag in Taunusstein und im Rheingau –Taunus – Kreis, dass Familien keine Hebamme finden die die Schwangerschaft und das Wochenbett zu Hause begleitet. Und das, obwohl die schwangeren Frauen von ihren Gynäkologinnen und Gynäkologen schon in den ersten Schwangerschaftswochen auf die Suche hingewiesen werden. Diese Familien haben nur die Möglichkeit in eine der 3 Hebammensprechstunden im Kreis zu Fahren – die Hebammenpraxis in Eltville, das Geburtshaus in Idstein oder im Mütterzentrum e.V. in Taunusstein (mueze-taunusstein.de). Neben der Begleitung der Familien fehlt es in Taunusstein an Angeboten für Mütter mit ihren Babys. Es gibt das Café und einige wenige Angebote im Mütterzentrum. Allerdings deckt das nicht die Nachfrage für die vielen Kinder. „Hier wäre eine mögliche Unterstützung in der Raumsuche und Mietübernahme ein Anreiz um mehr Kurse für Kinder im ersten Lebensjahr in Taunusstein anzubieten.“


Um die Zusammenarbeit im Kreis unter den Hebammen und mit den Familien zu verbessern werden derzeit innovative Konzepte entwickelt. Allerdings gäbe es, gerade was das Kursangebot anbelange, noch Luft nach oben.


Und darum geht es schlussendlich: den Start ins Leben für Eltern und Kind so angenehm wie möglich zu gestalten!"

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